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pukelsheim-ag.ch >Das System Aktuell:

8. März 2009
Die Grossratswahlen haben stattgefunden. Wie zu erwarten war, haben viele kleinere Parteien den Einzug in den Rat geschafft, auf Kosten der Grossen (vor allem SP)

24. Februar 2008
Das Volk hat sich für das neue Wahlverfahren entschieden. Ebenfalls die Quorenfrage wurde geklärt. Der Grosse Rat wird 2009 ohne Sperrklausel gewählt.

13. Juni 2007
Befürchtungen kommen auf, dass bis zu den Grossratswahlen 2009 kein Wahlsystem angenommen wird.

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Die Wahlsystemfrage im Kanton Aargau


Das System stösst an seine Grenzen
Seit 1921 gibt es im Aargau das altbekannte Proporzwahlsystem nach "Hagenbach-Bischoff", mit welchem die Mitglieder des Grossen Rates gewählt wurden.
Doch als der Souverän 2003 der Initiative "Abspecken beim Grossen Rat" zustimmte, stiess das System erstmals an seine Grenzen. Weil ab jetzt nur noch 140 Sitze zu verteilen waren, brauchten Parteien in kleineren Bezirken mehr als 10% des Stimmenanteils um ein Grossratsmandat zu erreichen. Das war schlicht und einfach zuviel, deshalb forderte das Bundesgericht ein neues Wahlsystem für den Kanton Aargau.


"Wahlkreisverbände" oder "Pukelsheim"
Viele Parteien begannen eigene Pläne für Wahlsysteme zu konzipieren, doch mittlerweile stehen nur noch zwei konkrete Vorschläge zur Debatte. Zum einen das von der FDP vorgeschlagene System der "Wahlkreisverbände", welches mit der Initiative "Abspecken beim Grossen Rat" schon Einzug halten sollte und zum anderen das vom Bundesgericht vorgeschlagene System der "doppelt proportionalen Divisormethode mit Standardrundung", welches besser bekannt ist unter dem Namen "Doppelter Pukelsheim", oder im Raum Zürich als "Neues Zürcher Zuteilungsverfahren".
 

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